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Communities Radikal Reflektieren

Communities Radikal Reflektieren

63m 5s

Zugänge zu Communities scheinen immer niedrigschwelliger zu werden und damit wird meistens die Arbeit gegen Rassismus gleichgesetzt. Sandra Karangwa regt dazu an zu reflektieren welche Aspekte davon wirklich befreiend sein könnten und was es brauchen würde, um konsequent antirassistische Kämpfe zu führen und eine effektive rassismukritische Praxis zu etablieren. Im Kern geht es darum, dass die Sehnsucht nach Zugehörigkeit leicht auf falschen Konstruktionen des Kolonialismus aufbauen kann.

Gemeinsam sprechen wir über die Rolle von nationalen Zugehörigkeiten, Internationalismus und darüber, wieso es kein Empowerment in kolonialen Hallen geben kann. Sandra thematisiert dabei ihre eigenen biografischen Bezüge ohne sie nur als individuelle...

Trauma und Virtualität

Trauma und Virtualität

54m 32s

In dieser Folge spricht Thomas über die Auseinandersetzungen mit Trauma und die Rolle, die Verletzungen dabei spielen, wie wir uns zur Welt, zu uns selbst und zueinander in Beziehung setzen. Wir sprechen gemeinsam darüber, wie die Auseinandersetzung mit Spielen immer auch eine Auseinandersetzung mit Körpern ist und über die gesellschaftliche Konstruktion von Krankheitsbildern, die vor allem vor dem Hintergrund einer Verwertungslogik verstanden werden können. Wir reflektieren wie wichtig es ist, Verletzlichkeiten in Organizing-Prozessen anzuerkennen, um gute Räume miteinander zu schaffen und dass Menschen schon wertvoll sind, ohne etwas geleistet haben zu müssen. Dabei geht es nicht darum handlungsunfähig zu werden,...

No Justice in a Racist Climate

No Justice in a Racist Climate

57m 8s

In dieser Folge mit Zade geht es ums Organizen mit einem Fokus auf Klimagerechtigkeitsbewegungen und und Reflexionen von Kolonialität, die es innerhalb der Bewegungen braucht. Wir haben die Folge vor einigen Monaten aufgenommen, wo es viel um Reflexion und Aushandlungen von Aktionen ging, was nicht im Widerspruch zum Aktivismus steht, den es jetzt akut in Lützerath braucht, sondern Teil davon werden muss.

Zade spricht darüber, wie Most Affected People and Areas (MAPA) in Klimagerechtigketsbewegungen zentriert werden müssen, aber auch dass sich Umweltrassismus in der Stadt ausdrückt, in der wir die Folge aufnehmen. Außerdem geht es um Struggles an der Uni...

Über die künstliche Trennung von Identität und Klasse

Über die künstliche Trennung von Identität und Klasse

59m 31s

Berena und Cuso sprechen über die Wichtigkeit Fragen der „Identität“ und der Klasse nicht voneinander zu trennen und wie sinnvoll es wäre, sich politisch an Stellen zu reiben, die nicht von dieser falschen Trennung ausgehen. In der Folge reflektieren wir auch wie wichtig es ist sowohl Klassenreduktionismus, als auch Identitätspolitische Fragen, die nur ein größeres Stück vom Kuchen wollen, zu kritisieren.

Wir sprechen darüber, dass es systematisch produzierte Zustände sind, die dazu führen, dass viele Personen Aufgaben, die politischen Wandel bringen sollen, grundsätzlich als Last wahrnehmen. Berena zieht Kampfeslust aus der Frage wie wir aus dem Modus herauskommen, indem selbst...

Vertrauen in den Stadtteil

Vertrauen in den Stadtteil

46m 27s

Hast du Alles ist zurück mit einer zweiten Staffel! Im Pilot stellen wir uns als Hast du Alles Team vor.
Hast du Alles wird ab dieser Staffel gemeinsam mit Inhaus Media produziert. Das In-Haus ist ein selbstständiger Verein, der Sprachcafés, Beratung für Migrant*innen, Mediale Begleitung für politische Events und Räume für Gruppen, die politisch arbeiten, zu Verfügung stellt. Wir sprechen darüber, dass wir um den Stadtteil zu verändern, Menschen mit Vertrauen begegnen müssen und wieso das herausfordernd sein kann. Wir sprechen auch über die oft unsichtbare Arbeit hinter dem Podcast und wie wir auch das als politisch verstehen: Die Fotografie,...

Migrantischer Feminismus und Verbindungen von Wissen

Migrantischer Feminismus und Verbindungen von Wissen

77m 27s

Im Staffelfinale sprechen wir darüber, was als Wissen wahr- und ernstgenommen wird und was das über unsere Gesellschaft und die Universitäten aussagt. Wir diskutieren, was unter sozialen Bewegungen verstanden wird, wie sich das verändern muss und über die Verbindungen von Wissen zwischen Communities und der Akademie. Dabei geht es um künstliche Trennungen von Wissensbeständen, die eigentlich untrennbar voneinander sind.

Checkt dazu auch das Buch „Migrantischer Feminismus“ aus.
Für anwendbare Materialien zu Dekolonisierung von Wissen und Universitäten in Europa werdet ihr sicherlich auch auf buildingbridges.space fündig.

Danke Encarnación und Pinar

CSD & Pride

CSD & Pride

26m 13s

Es ist Pride Month! Die Riots, die zu den heutigen Christopher Street Days führten richteten sich gegen die Auswirkungen einer profitorientierten Stadtpolitik und das Polizieren von Queeren und trans* BIPoCs, insbesondere trans* Frauen und Sexarbeitenden. In dieser Folge geht es um den Widerstand in den Jahren vor den Riots in der Christpher Street, welche Zustände diese Widerstände hervorbrachten, welche Allianzen sich gebildet haben und was das, was Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA passiert ist, mit Deutschland heute zu tun hat.

Raum für Körper und Emotionen

Raum für Körper und Emotionen

62m 7s

Was brauche ich, um lange in sozialen Bewegungen zu bleiben und wie schaffe ich es darin nicht nur zu überleben sondern auch, dass mir meine Kämpfe und der Struggle auch gut tun können? Einige der unendlich vielen Antworten darauf finde ich in der Arbeit mit meinem Körper und spreche in dieser Folge mit Pasquale über Ansätze, wieso wir Arbeit mit Körpern kollektiv in unserer politischen Praxis etablieren sollten. Pasquale Virginie Rotter @thelovinggaze (nichtbinär & Schwarz & oftmals ver_rückt) ist Autor:in, Somatic Coach, Empowerment-Prozessbegleiter:in und Healing Being mit den Schwerpunkten Empowerment, Intersektionalität und Körper.

Gemeinsam sprechen wir darüber, was es bedeuten...

Support-Systeme als Politische Praxis

Support-Systeme als Politische Praxis

63m 35s

Wie sorgen wir für uns gegenseitig und für uns selbst? Wenn diese Punkte thematisiert werden, dann oft aus einer neoliberalen Selbstoptimierungslogik, die darauf abzielt Produktivität herzustellen. Mach Yoga, damit du länger arbeiten kannst. Praxen aus dem globalen Süden, die eigentlich möglich machen könnten anders und dekolonial über Gesellschaft nachzudenken, werden verwässert, in Geschenkpapier eingepackt und mit einem Dauerrabatt-Preisschild als „Achtsamkeit“ verkauft.

Die Frage nach Fürsorge in Räumen, die sich als politisch verstehen, nimmt immernoch zu wenig Raum ein, auch wenn feministische, intersektionale, abolitionistische Analysen uns zeigen, dass diese Aspekte nicht ein Add-On zur politischen Praxis sind, sondern zentral gedacht werden...

Räume halten und Ziele Setzen

Räume halten und Ziele Setzen

55m 13s

Kennt ihr das, wenn ihr denkt, „Wir müssen, aber wir können nicht mehr“. Wenn in euren Zusammenhängen immer wieder die gleichen Konfliktthemen aufkommen und ihr habt das Gefühl euch nicht von der Stelle zu bewegen? Wenn es mir in meinen Gruppen so geht, spreche ich oft mit Steven. Wir sprechen über die Schwierigkeit in prekären Jobs unter hoher politischer Belastung zu arbeiten, wie wir auch in schwierigen Zeiten gut in Gruppen sein können, warum es wichtig ist uns anzugucken wenn Lösungen nicht funktionieren und wieso es wichtig ist konkrete Ziele zu setzen.