Alle Episoden

Die Hitze kommt von Oben

Die Hitze kommt von Oben

7m 16s

Nichts hieran ist normal. Die Hitze, die die Verletzlichsten am härtesten trifft, kommt aus den Fabriken, in denen Menschen sich zu Tode arbeiten, von den Bomben, die in imperialistischen Kriegen, Genoziden und Landnahmen eingesetzt werden, und aus der absichtlichen Priorisierung der Kriege auf Kosten derjenigen, die sie kämpfen sollen.

Viele von uns sind es offensichtlich nicht mehr wert am Leben zu sein, Tendenz steigend. Wenn es anders wäre, gäbe es Hitzeschutzkonzepte, Grünflächen, kostenlose Freibäder und ernste Diskussionen, wie das Problem an der Wurzel gepackt werden könnte. Doch wir hören nichts vom disaster Militarismus, es gibt keinen aktuellen Brennpunkt zum Stehenbleiben...

Revolutionäre Trauer, Live vom Marx is Muss Kongress 2026

Revolutionäre Trauer, Live vom Marx is Muss Kongress 2026

59m 28s

Wie können wir mit der Trauer über verlorene und vermeintlich aussichtslose Kämpfe umgehen? Wir diskutieren darüber, wie Trauer, Wut, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit uns dabei helfen können, die Ursachen der gegenwärtigen Katastrophen in Frage zu stellen.
Das Gespräch knüpft an die Aufnahmen aus der Gesprächsreihe Love&Rage von 2024 an, in der wir über Gefühle und linke Theorie sprechen.

Kauft Şeydas Debütroman "Zeit der Monster" und kommt zur Signierstunde im Kalker Buchladen in Köln.

Supportet das In-Haus, das den Podcast ermöglicht auf: ihaus.org.

Danke an Marx 21: https://www.marx21.de/

Supportet Justice for Pedro: https://justiceforpedro.de/

Ressourcen zur Folge:
- Karl Marx: Zur Kritik der...

International Solidarity and the Filipino Diaspora - Labour and Land

International Solidarity and the Filipino Diaspora - Labour and Land

82m 50s

Filipino organizers in the Diaspora struggle for migrant justice, labor and land rights, opposing extra-judicial killings and colonialism.
Together, we discuss what this work looks like and ask questions of how to move forward: What challenges does the Filipino diaspora face in times of global fascism? How do we create more opportunities to grow global solidarity? We talk about the situation of migrant laborers and labor-export policies, the extension of migrant support networks to other vulnerable citizens who haven’t migrated, and broader struggles over the land in settler- and neocolonial contexts.

This episode was recorded in January 2026 at Aaiotanga...

Streik bei Ford 1973 und Internationale Solidarität

Streik bei Ford 1973 und Internationale Solidarität

75m 4s

In dieser Folge erzählt Peter vom Ford Streik 1973 aus der Perspektive eines organisierten Linken aus Deutschland innerhalb der migrantischen Arbeiter*innenbewegung. Es geht um die Errungenschaften des Streiks, Spaltungen zwischen migrantischen und deutschen Arbeiter*innen sowie die Unsichtbarmachung feministischer Kämpfe. Darüber hinaus lernen wir von Peter, was es bedeutet Erfolge über einen langen Zeitraum zu verstehen, wie er seine Rolle als Revolutionär in Deutschland inmitten der globalen linken Bewegungen der 60er/70er gesehen hat und aus welchen Kämpfen er heute Inspiration zieht.

Ihr wollt mehr? Am 05.02. um 18:00h im Bürgerhaus Mütze in Mülheim gibt es eine Veranstaltung dazu.

An Introduction to Struggles Against Colonialism in Aotearoa/ New Zealand

An Introduction to Struggles Against Colonialism in Aotearoa/ New Zealand

73m 24s

This episode functions more as an introduction to the settler colonial context of Aotearoa/New Zealand for a German audience. Nonetheless everybody can learn from this episode, regardless of location or how familiar you are with the context. We’re talking about the settler colonial structure of Aotearoa/ New Zealand, racism and the myth of good race relations, incarceration, policing and police violence, migrant struggles. They teach us how Māori sovereignty threatens colonial structures all around the globe and how not only colonial governments but also the global far-right responds to suppress this.

Check out and support
Tina Ngata: tinangata.com , ASTR:...

No Closets - No Cages. Pride bedeutet Abolition

No Closets - No Cages. Pride bedeutet Abolition

20m 58s

Die Geschichte von PRIDE geht weiter zurück, als die Riots in der Christopher Street. Radikale, queere Menschen haben aufbegehrt, sich langfristig organisiert und gleichzeitig wurde immer wieder von liberalen Queers versucht sie aus den Movements, die sie aufgebaut haben, zu verdrängen.

PRIDE ist die Geschichte des Widerstands gegen gesellschaftliche Normen. Nicht nur die Normen der Geschlechter, Liebe, Sexualität, sondern auch die Normen der Verdrängung, Polizeipraxis, der Kriege, der Käfige und des Kapitalismus. Der „Closet“ ist ein Ort, an dem Queere Teile von Identitäten isoliert werden. Gefängnisse, Grenzen und Lager sind Orte, an denen Menschen in der Vollständigkeit isoliert werden. Wir...

Solidarität gegen Polizeigewalt

Solidarität gegen Polizeigewalt

84m 18s

Wir haben am 15.03, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt mit Aktivist*innen in Mannheim gesprochen, die sich gegen Polizeigewalt einsetzen. Ihr bekommt einen Einblick in Fälle der letzten Jahre, bei denen Menschen in Mannheim durch die Polizei schikaniert, angegriffen und/oder getötet wurden. Vor allem geht es um die Arbeit, die die Aktivist*innen vor Ort machen, um die Gewalt einzuordnen, aufzuarbeiten und daran zu arbeiten, dass sie unmöglich wird.

Ein herzliches Dank an die Initiative 2.Mai, das Antidiskriminierungsbüro Mannheim, respekt*land und die alte Feuerwache Mannheim für das ermöglichen des Podcasts.

Wenn ihr könnt, bitte spendet an die Initiative 2.Mai, um Prozesskosten zu...

War on the Poor auf den Philippinen

War on the Poor auf den Philippinen

49m 8s

In dieser Folge spricht Dina von ALPAS Pilipinas und RESBAK über den sogenannten „War on Drugs“ auf den Philippinen, der in Wahrheit in Krieg gegen die Armen war. Dina gibt zur Orientierung eine kleine Einführung in den philippinischen Kontext, die Kolonialgeschichte und die damit verbundene Entstehung der Polizei, die maßgeblich mit an dem War on Drugs beteiligt war.

Cover Photo by Raffy Lerma

Abolitionismus und Feminismus

Abolitionismus und Feminismus

89m 19s

Im dritten Teil der Serie Love and Rage sprechen Şeyda und Cuso über die Zusammenhänge zwischen Abolitionismus und Feminismus. Sie üben Kritik an Formen des Feminismus, die auf Strafe, Aufrüstung, Militarisierung, Abschottung und Einsperrung abzielen. Von der sogenannten feministischen Außenpolitik, die Angriffe wie die Bombardierung von Rojava unterstützt, während sie „Jin, Jiyan, Azadî“ ruft, über die Forderung nach mehr Frauen in der Bundeswehr bis hin zur Erhöhung der Polizeipräsenz, um vermeintlich vor Übergriffen zu schützen: Es braucht abolitionistische Perspektiven, um keine weitere (staatliche) Gewalt zu produzieren.

Referenzen u.a.
- Daniel Loick und Vanessa E. Thompson: Abolitionismus Reader
- Sarah Lamble:...

[Live] Revolutionäre Gefühle mit Şeyda Kurt

[Live] Revolutionäre Gefühle mit Şeyda Kurt

92m 30s

Şeyda und Cuso sprechen gemeinsam wie Trauer, Wut, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit uns dabei Helfen die Ursachen von Krisen grundsätzlich in Frage zu stellen.

Beim gemeinsamen Nachdenken beziehen sie sich auf Arbeiten u.a. von Antonio Gramsci, Octavia Butler, Abdaljawad Omar, Judith Butler und Daniel Loick.

Kommt zum nächsten Teil am 08.11. im Oya Köln :)